Archive für Beiträge mit Schlagwort: Gemüsequiche

Es wird zum gefühlt 300. Mal zum gemeinsamen Themenkochen eingeladen – wie immer von Zorra und das Thema hat dieses Mal Evchen ausgesucht: es geht um Kohl in allen Formen, Farben und Varianten. Kohl und ich haben eine etwas zerrüttete Beziehung. Ich mag verschiedene Sorten, manche habe ich erst als Erwachsene kennen- und schätzen gelernt und andere mag ich bis heute wahlweise gar nicht oder nur in sehr bestimmten Zubereitungsformen. Rosenkohl, Wirsing und Blumenkohl schätze ich zum Beispiel sehr.

Blog-Event CXVI - German Krautköpfe (Einsendeschluss 15. Februar 2016)

Rot- und Weisskohl sind da schon deutlich schwieriger. In bestimmten Zubereitungsarten und Formen: völlig ok bis sehr lecker. Aber zu oft habe ich die in der Form liebloser Pampe erlebt und habe da generell einen leichten Grusel vor. Was mich daran erinnert, dass ich beide Sorten mal in dicke Scheiben geschnitten im Ofen rösten wollte, in der Hoffnung, dass das Rösten seine übliche Magie walten lässt und etwas sehr leckeres daraus entsteht.
Hier allerdings habe ich mich ganz klassisch für Wirsing entschieden und eine kleine, schnelle Quiche draus gebaut. Für den spätentschlossenen Quiche-Bauer ist Quark-Öl-Teig immer eine gute Variante, weil es keine langen Gehzeiten gibt, wie bei Hefe- oder Mürbeteig. Die ihre eigene Berechtigung haben, aber an der Vorgabe ’schnell‘ scheitern.
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Im Sommer muss man Ratatouille kochen, sonst ist es kein Sommer. Das lohnt sich eigentlich nur, wenn eine größere Portion gekocht wird. Die Frage ist, was macht man mit eventuellen Resten? Ratatouille lässt sich zwar auch sehr gut kalt essen (oder auch aufwärmen), aber irgendwann ist der Punkt erreicht, wo man sie wahlweise weg wirft, einfriert oder verändern muss. Wegwerfen geht bei Lebensmitteln nur sehr schwer. Einfrieren ist bei mir schwierig, weil mein Tiefkühler eigentlich immer voll ist. Also bleibt Verändern. 
Vor vielen Jahren habe ich in einem Restaurant am Hackeschen Markt eine mit Ziegenkäse überbackene Ratatouilletarte mit Thymianschmand gegessen. Schon fast genau so viele Jahre ist es her, dass ich die zu einem Weihnachten mit einer Freundin ziemlich genau so nachgebacken habe, wie es sie dort gab. Seitdem war sie meiner Erinnerung weitgehend entschwunden. Bis ich diesen Ratatouillerest in meiner Küche hatte. Und Schafskäse. Und Crème fraîche. Thymian wächst im Garten. Also, frisch ans Werk und eine Tarte gebaut:

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