Archive für Beiträge mit Schlagwort: vegetarisch

Ich mein, wo auch sonst? Eine weitere kleine Runde aus der Frankreich-Woche. Völlig unpassend habe ich einen Schweizer Käsekuchen in der Provence hergestellt. Was eigentlich nur kam, weil ich noch vor der (überstürzten) Planung runter zum Mittelmeer zu fahren, mir eine Käsemischung für selbigen gekauft hatte. Es gibt inzwischen am Hause eine kleine Tradition, vor dem eigentlichen Essen einen kleinen Apéro (gern in riche) zu veranstalten und dazu passten Ministücke von Käsekuchen sehr gut. Das Getränk der Wahl war die inzwischen fast ebenso traditionelle Texas Bowle. So können alle in Ruhe eintrudeln, es gibt schon mal ein Getränk und einen kleinen Happen für den gröbsten Hunger.
Da mehr als einer der Mitreisenden gefragt hatte, wie denn der Käsekuchen ging, kommt hier die Bastelanleitung für alle. Zumindest in groben Zügen.

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Hefeextrakt ist so eine der Sachen, bei der sich die Geister scheiden. Die einen lieben ihn, die anderen hassen ihn. Es gibt da wenig Grauzone. Ich bin ganz klassisch mit Vitam R gross geworden. Und habe dann aus Kostengründen auf die DM-Hausmarke gewechselt, so lange es sie gegeben hat. Ich habe natürlich sowohl Marmite, als auch Vegemite und Cenovis probiert. Mein Favorit ist weiterhin Vitam R. Die meisten bekommen Hefeextrakt als erstes in Form eines Butterbrotes mit selbigem vorgesetzt und die Reaktionen sind…. klar positiv oder klar negativ.
Der Gatte von Little Sister ist ein klarer Kandidat der nein-Seite. Während ich sowohl den GröFaZ als auch dessen Nachwuchs bekehren konnte. Insbesondere in der Variante dünnes Roggenknäcke plus grüner Phili plus Vitam R. Worauf ich hinaus will – unabhängig davon, was die erste Reaktion auf Hefeextrakt gewesen ist: versucht’s noch einmal in der Form mit diesem schönen Nudelauflauf. Er ist einfach sehr lecker. Hefeextrakt hat nicht die weltweite Anerkennung, die er verdienen würde – siehe diese Grafik:

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Hefeextrakt ist eine der wichtigeren Quellen für B-Vitamine für Vegetarier und Veganer. Leider keine Quelle für B 12. Aber sonst sind eigentlich alle vertreten. Es ist also nicht nur ein sehr leckerer Auflauf, sondern auch noch ein sehr gesunder.

Marmite Pasta Bake - Kochen für Schlampen

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Schon vor einer Weile habe ich dieses schöne Rezept für einen Auflauf aus Linsen, Tomaten, Spinat und Feta gesehen und nun mehr als einmal so oder so ähnlich nachgebaut. Eine der sehr angenehmen Sachen ist, wenn ich auf tiefgekühlten Spinat ausweiche, habe ich eigentlich immer alle Zutaten dafür im Hause und obwohl man gefühlte 10 Töpfe einsaut, ist alles erstaunlich schnell vorbereitet. Wichtig: keine Angst vor Multitasking. Das lässt sich alles prima parallel erledigen.

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Aus dem Slow Cooker. Mit Steel Cut Oats. Steel cut oats sind an der Stelle wichtig und nicht durch Haferflocken zu ersetzen  mit denen würde es ein ziemlich matschiger Brei werden während es mit den steel cut oats zu einem leckeren Brei mit Biss wird, ein wenig risottohafte Qualitäten. Das schätze ich sehr. Noch mehr schätze ich, dass sich dieses Frühstück stressfrei im Slow Cooker über Nacht herstellen lässt, so dass beim ersten morgendlichen Frühstückshunger ich nicht warten oder ungeduldig vor dem richtigen wach werden kochen/Frühstück machen muss. Ich halte das Konzept ‚Frühstücksbrot‘ für nicht so wahnsinnig toll, auch wenn es in Not- und Krisenzeiten natürlich den Tagesstart rettet. Es fällt in meine allgemeine leichte Abneigung zum Thema Stulle. Dafür fällt dieses Frühstück in meine Vorlieben, weil ich gern und täglich mehrfach warm esse.
Ich habe ein wenig mit den Zutaten gegenüber einem klassischen Porridge gespielt und dem ganzen eine leicht orientalische Note verliehen, die ich beim nächsten Mal noch stärker ausspielen würde. Das lohnt sich. Hier sind schon mal Kardamom, Vanille und Zimt mit ins Spiel gebracht worden, unterstützt von Pistazien und Walnüssen als Topping. Nicht im Bild, aber sehr zu empfehlen sind darüberhinaus ein Schuss Sahne und Weintrauben (bei mir halbierte Rote). Das ist dann eine solide Grundlage für einen guten Tag – egal ob Wochenende oder Arbeitswoche. Das hier war ein Testbatch, man kann auch locker die Mengen verdoppeln und das Porridge dann am besten portionsweise einfrieren und dann wahlweise über Mikrowelle oder Herd am gewünschten Tag wieder auf Termperatur bringen.

Kochen für Schlampen | Slow Cooker Porridge Den Rest des Beitrags lesen »

Vor einer Weile habe ich mir mal ein veganes Kochbuch gekauft, ‚Big Vegan‚ und zwar ganz durchgelesen und manches Interessante gesehen, aber so richtig und wiederholt nachgekocht habe ich eigentlich nur diese Linsenpaste. Das Zeug ist wunderbar – einfach so aufs Brot, als Teil von elaborierten Sandwiches (besonders wenn sie Balsamico- oder Silberzwiebeln enthalten) oder als Dip für Crudités. Immer gut. Wenn die Paste im Kühlschrank steht, ist sie immer sehr schnell leer, auch weil der groefaz die dann gern für seine Mittagessen nimmt. Leider gibt es den wunderbaren Sandwichladen beim Büro nicht mehr, die hatten nämlich eine ganz ähnliche Paste bei sich im Angebot für ihre Sandwiches. Und dreimal dürft ihr raten, wie ich auf die Idee mit den Silberzwiebeln gekommen bin… Allerdings nicht mit Paneer, mir gefällt da Feta eigentlich besser drin. Nicht das die anderen Rezepte im Big Vegan schlecht wären, im Gegenteil, aber irgendwie haben sie nicht so nachhaltig ihren Weg in meine Küche gefunden.
Nach einer kurzen Diskussion in Facebook will ich hier noch anfügen, dass das Rösten des Knoblauchs nicht unbedingt optional ist. Es sorgt dafür, dass der Knoblauch milder, aromatischer, süsslicher (fast schon karamellig) und vor allem butterweich wird. Er lässt sich auch ohne die Aluhaube rösten, wenn einfach genügend Öl genommen wird oder alternativ in einer Pergamenthülle. Bei mir sind alle Zutaten für die Paste eigentlich immer im Vorrat vorhanden. Bei wem allerdings nicht eine permanente Tahin-Dependence im Vorratsschrank wohnt, der kann auch andere Nussbutter nehmen, z.B. Erdnuss, Haselnuss, Cashew oder Mandel. Natürlich schmeckt es dann jedesmal anders, ne. Das ist ja klar. Nach allem, was ich so mitbekommen habe, sollten aber alle Varianten gut gelingen. Zumindest war ich neulich sehr positiv überrascht von Erdnussmus an Stelle von Kokos in einem Thai-Curry, durchaus gelungenes Experiment und wunderbar cremig. Allerdings bei anderen Nussbuttern immer ein wenig drauf achten, wie sich die Viskosität der Paste entwickelt, ggf. braucht es 1-2 EL vom Linsenkochwasser, um die gewünschte Streichfähigkeit zu erreichen.

Linsenpaste | Kochen für Schlampen

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