Noch rasch das Spargelragout an den Mann bringen, damit ich es vor dem offiziellen Ende der Spargelsaison am 24. Juni hinbekomme. Ursprünglich war der Plan, dass Anikó und ich das parallel verbloggen. Aber dann war sie doch schneller als ich und wollte noch bei einem Wettekochen mit machen (das komplett an mir vorbeigegangen ist). Dann komme ich halt als Nachzüglerin, geht ja auch.
Was mich ein wenig überrascht hat war, als Anikó mich gefragt hat, ob ich denn mit frischem Kerbel gekocht habe. Ja, was denn sonst? Stellt sich heraus, dass es den nicht bundesweit einfach im nächsten Supermarkt zu kaufen gibt. Bei mir gibt es den sowohl beim Bio als auch beim regulären Supermarkt ums Eck. Die sind beide sehr gut ausgestattet, wenn man sich einem Gelage mit frischen Kräutern hingeben will. Glücklicherweise.
Spargel ist bei mir – ohne darüber nachzudenken – erstmal der weiße und nicht der grüne. Wenn also nur ‚Spargel‘ geschrieben steht ist bei mir weißer im Programm. Was sehr lecker ist, das Gericht aber arg monochrom macht. So dass ich den Umweg über farbigen Hintergrund und Dekogrün gehen musste, damit mir das Bild nicht komplett absäuft. Aber: es lohnt sich. Ein sehr nettes, kleines Ragout, das es gern öfter einmal geben darf.

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Wandeln durch die Straßen Hanois macht hungrig und zumindest den GröFaZ auch neugierig darauf, was denn die nächste Streetfooddame verkauft. Das waren in Ingwer, Chili und Zitronengras gedünstete Schneckenmuscheln und angebrütete Enteneier. Ein Mann, ein Wort:
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Die Schnecken wurden bestellt. Unser stadtführer hat ein wenig zweifelnd geschaut, die Verkäuferin noch mehr. Es hat sich herausgestellt, dass der Stadtführer selber noch nie die Schnecken gegessen hat und auch noch nie einen Touristen das hat probieren sehen.
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Nach einer kurzen Einführung sollte er dann selber ans Werk und die Schnecken mit einem kleinen Metallinstrument herauspicken, in dieSauce tunken und essen.
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Mit ein wenig Übung ging das auch ganz gut.Zum großen Amüsement aller umstehenden, die noch nie gesehen haben, wie ein Westler sich an diesem Gericht versucht.
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es ging nur zu langsam und so musste Mutti (die Verkäuferin) noch mal ran und zeigen, wie das richtig geht, damit er arme Mann nicht noch 2 Stunden an den Schneckchen rumpolkt. Es wurde berichtet, dass die Schnecken sehr lecker seien, aber nichts für Menschen mit echtem Hunger.