Eine meiner liebsten Wintersuppen überhaupt. Großartiges Zeug, lässt sich noch dazu halbwegs anständig einfrieren. Zu Beginn des Winters habe ich im Büro-Tiefkühler eine Tupperdose gefunden, die aussah als wäre es eine der meinen. Natürlich unbeschriftet. Da ich keinen besseren Plan für mein Mittagessen hatte, wurde es Überraschungssuppe, die sich als wunderbares Maischowder vom Ende des letzten Winters herausstellte.
Als dann Little Sister kurz vor Weihnachten umgezogen ist und über das Wochenende keine funktionierende Küche – aber eine Mikrowelle – hatte, habe ich einen größeren Container der Suppe gemacht und vorbeigebracht. Selbst der Beste Neffe hat Berichten zufolge die Suppe gern gegessen.
Mir schmeckt die Suppe am besten mit Tiefkühlmais und bedauere es deswegen sehr, dass es seit Jahren den nur noch im Bioladen und nicht mehr in den regulären Supermärkten gibt. Mit Dosenmais geht es natürlich auch, schmeckt aber nicht ganz so gut und ich rate sehr dazu, nach einer Sorte zu suchen, bei der ‚extra knackig‘ oder so drauf steht. Sonst schmeckt es rasch arg matschig.

Mais Chowder

4 Portionen

2 EL Butter
1-2 gehackte Zwiebeln
1 Knoblauchzehe, gepresst
2 EL Kreuzkümmel, ganz
1 l Gemüsebrühe
2 mittelgroße, gewürfelte Kartoffeln
gut 500 g frischer oder tiefgefrorener Mais
3 EL gehackte Petersilie
100-150 g geriebener gereifter Cheddar. Zur Not auch mittelalter Gouda, schmeckt halt weniger intensiv.
3 El Sahne
evtl Schnittlauch

Die Zwiebel in der Butter bei mittlerer Hitze golden anbraten, dann für eine Minute den Kümmel und Knoblauch mitbraten und mit der Brühe aufgießen. Zum Kochen bringen und dann die Kartoffeln 10 Minuten kochen. Den Mais und die Petersilie dazu, weitere 10 Min köcheln lassen oder bis die gewünschte Bissfestigkeit erreicht ist.
Den Gouda und die Sahne dazugeben, den Käse schmelzen lassen und mit Salz und Peffer abschmecken. Wahlweise in den Tellern mit Schnittlauch bestreuen.

Winter genießen.

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